Zweimal Ja für den Ausstieg aus der Atomenergie

Im vergangenen Jahr konnte ich eine Solaranlage für Warmwassergewinnung und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung in Betrieb nehmen. Eine gute Sache für die Reduktion des CO2-Ausstosses und fürs Portemonnaie.
Erneuerbare Energien sind heute mehr als nur eine Alternative. Wind-, Wasser- Biomasse, Geothermie und Solarenergie sind die Zukunft. Diese liegt in kleinen und mittleren Anlagen der Energiegewinnung, was zusätzlich regionale Arbeitsplätze und aus heutiger Sicht saubere und sichere Energie erzeugt. Ob die Alternativenergien ausreichend sein werden, hängt in erster Linie vom Willen ab, das Ziel zu erreichen. Das ewb der Stadt Bern hat vor, grosse Investitionen zu tätigen, und weitere Investoren müssen dies nachahmen.
Dazu muss die Bewilligungspraxis angepasst werden und wir müssen uns an Dächer mit Solaranlagen gewöhnen. Meine Vision ist, dass in Bern alle gut ausgerichteten Dächer für Warmwasser- oder Stromerzeugung zur Verfügung stehen, dass Bern zusätzlich mit Biomasse und Geothermie den Strombedarf abdecken kann.
Als Vertreter der EVP stehe ich ein für 2xJa zur Energiewende und beim Stichentscheid für den Gegenvorschlag. Wir sind der Ansicht, dass die eigenen sich auferlegten Vorgaben des ewb der Stadt Bern den Weg zum Atomausstieg aufzeigen. Aufgrund des grossen Investitionsbedarfes gewähren wir dem ewb und der Stadt etwas länger Zeit, um dies umzusetzen.
Martin Trachsel, Stadtrat




