Mitte-Parteien nehmen den Entscheid der GFL mit Bedauern zur Kenntnis
Mit ihrem Entscheid, erneut mit dem linken RGM-Bündnis in die Wahlen zu ziehen, droht die GFL zur Steigbügelhalterin für SP und GB zu werden, welche seit über einem Jahrzehnt die Mehrheit im Gemeinderat stellen. Die Mitte-Parteien bedauern, dass die GFL die Chance nicht packen möchte, die Blockpolitik in der Stadt Bern endgültig aufzubrechen. Dies insbesondere deshalb, weil die GFL bei wichtigen Themen der laufenden Legislatur, wie bspw. beim Gegenvorschlag zur Kita-Initiative oder beim Atomausstieg, sehr gut mit den Mitte-Parteien zusammengearbeitet hat und somit wichtigen Reformen zum Durchbruch verholfen hat.
BDP, glp, CVP und EVP sind davon überzeugt, dass ihr ambitioniertes Ziel, 2013 mit zwei Personen in der Stadtregierung einzuziehen, realistisch ist. Das Bedürfnis einer konstruktiven Politik aus der Mitte ist nicht nur auf Bundesebene, sondern zweifellos auch in der Stadt Bern vorhanden.
Klare Ziele
Konkret möchten sich die Mitte-Parteien im Stadt- und Gemeinderat für einen forcierten Einsatz erneuerbarer Energiequellen, nachhaltig gesunde Stadtfinanzen, ein hervorragendes Bildungs- und Kinderbetreuungsangebot sowie für eine bessere regionale Zusammenarbeit inkl. der ernsthaften Diskussion über eine Fusion im Grossraum Bern einsetzen.
Der definitive Beschluss über die Mitte-Liste inkl. der Nominationen der Kandidatinnen und Kandidaten wird bis Ende Februar von den jeweiligen Parteiversammlungen vorgenommen.




