Ein breites Komitee setzt sich für ein Ja zum Gegenvorschlag des Gemeinderates und für ein Nein zur überrissenen Sicherheitsinitiative ein, die am 7. März 2010 auf städtischer Eben zur Abstimmung kommt. Getragen wird das Komitee von EVP, GFL, GLP und SP und zahlreichen Privatpersonen.
Das Komitee will, dass sich die Bernerinnen und Berner, aber auch die Gäste in Bern nachhaltig sicher fühlen. Nach Ansicht des Komitees bringt der Gegenvorschlag des Gemeinderates mehr Sicherheit mit Mass: Er wirkt dort, wo es nötig ist, das heisst „auf der Gasse“ und in den Nächten zwischen Donnerstag und Sonntag. Er ist angesichts drohender Defizite wegen der Wirtschaftskrise finanzierbar und erzielt mit den vorhandenen MItteln ein Optimum. Ausserdem wirkt der Gegenvorschlag nachhaltig, indem er nicht nur auf Polizeipräsenz, sondern auch auf eine breite Prävention setzt. Nicht zuletzt lässt sich bereits 2010 mit der Umsetzung beginnen. Die überrissene Sicherheitsinitiative hingegen ist teuer, einseitig auf Polizeipräsenz und Polizeiprävention ausgerichtet, unflexibel und lässt sich frühestens ab 2013 umsetzen. Sie bringt unter dem Strich weniger, als sie vorgaukelt.
Für die EVP nahm an der heutigen Komiteegründung Parteipräsidentin Barbara Streit-Stettler teil. Für sie ist klar, dass das Bedürfnis nach mehr Sicherheit in der Stadt Bern vorhanden ist und daher gehandelt werden muss. „Der Gegenvorschlag ist im Gegensatz zur Initiative aber pragmatisch und unkompliziert umsetzbar.“
Mehr Informationen: www.sicher-mit-mass.ch