Mitte-Liste tritt wieder gemeinsam an

Die stadt­ber­ner Mitte-Parteien BDP, CVP, EVP und glp haben heute anläss­lich einer Medi­en­kon­fe­renz bekannt gege­ben, dass sie an den Gemein­de­wah­len 2020 wie­derum mit einer gemein­sa­men Mitte-Liste bzw. einer Lis­ten­ver­bin­dung antre­ten.

Die Prä­si­den­tin­nen der CVP, EVP und glp sowie der Vize-Präsident der BDP haben heute vor den Medien die gemein­same Ver­ein­ba­rung für die Mitte-Liste für die Gemein­de­rats­wah­len sowie die Lis­ten­ver­bin­dung für die Stadt­rats­wah­len unter­zeich­net. Somit steigt das Bünd­nis in der Stadt Bern erneut in einen gemein­sa­men Wahl­kampf.

Die Par­teien tre­ten bei den Gemein­de­rats­wah­len mit einer Mit­te­liste an, auf wel­cher jede Par­tei eine Kan­di­da­tin oder einen Kan­di­da­ten stellt. Aus­ser­dem wird die glp als wäh­ler­stärkste Par­tei den fünf­ten Lis­ten­platz mit einer Kan­di­da­tur aus der jglp beset­zen. Die ein­zel­nen Kan­di­da­tu­ren wer­den nach ihren jewei­li­gen par­tei­in­ter­nen Nomi­na­tio­nen bekannt gege­ben.

Bei den Stadt­rats­wah­len gehen die vier Par­teien eine Lis­ten­ver­bin­dung ein.

Die Ver­ein­ba­rung ist das Resul­tat frucht­ba­rer Ver­hand­lun­gen und der Über­zeu­gung, dass die bewährte Mitte-Politik in der Stadt Bern nicht nur wei­ter­ge­führt, son­dern gestärkt wer­den muss. Die Bun­des­stadt darf nicht zwi­schen den Polen zer­rie­ben wer­den. Die Mitte-Liste ist die ein­zige Alter­na­tive zum Block­den­ken und stellt die Stadt­in­ter­es­sen über die Par­tei­po­li­tik.

Die Mitte-Vereinbarung ist ein Bekennt­nis zu einer lösungs­ori­en­tier­ten Poli­tik zwi­schen den Polen. Die teil­neh­men­den Par­teien wol­len sich für gemein­same The­men ein­set­zen, wobei sie sich inhalt­lich auch klar von Links und Rechts unter­schei­den. Dies ist ins­be­son­dere bei der Finanz- sowie Ver­kehrs­po­li­tik der Fall.