Parteianlass zu Autobahn-Ausbauplänen

An der Par­tei­ver­samm­lung vom 31. August stan­den die Aus­bau­pläne der Autoahn zwi­schen Muri bzw. Rubi­gen und Kirch­berg um je zwei Spu­ren im Zen­trum. Mar­kus Hein­zer, Prä­si­dent des dage­gen oppo­nie­ren­den Ver­eins Spur­wech­sel ori­en­tierte über die Hin­ter­gründe und über die Argu­mente gegen diese Pläne des Bun­des­amts für Stras­sen.

Für Mar­kus Hein­zer pas­sen die Aus­bau­pläne für die Auto­bahn nicht in die heu­tige Zeit. Der Ver­kehrs­be­reich trägt trotz erheb­li­cher Mit­ver­ant­wor­tung bis­her wenig zum Kampf gegen den Kli­ma­wan­del bei. Und bis 2030 will der Bund (neben dem Unter­halt) 11,6 Mrd. Fr. in Auto­bahn­pro­jekte inves­tie­ren. Wie Mar­kus Hein­zer dar­legte, würde im genann­ten Abschnitt im Raum Bern die von der Auto­bahn bean­spruchte Flä­che durch den Aus­bau je nach Teil­ab­schnitt um 33 bis 50% zuneh­men, so dass selbst ein mit der SVP ver­bun­de­ner Land­wirt oppo­niere und des­we­gen auf den Ver­ein Spur­wech­sel zuge­kom­men sei. Auf der All­mend und an der Bol­li­gen­strasse müss­ten zahl­rei­che Bäume dem Pro­jekt wei­chen.
Die EVP Stadt Bern ist Mit­glied des Ver­eins Spur­wech­sel und mit dem aus­ge­bil­de­ten Ver­kehrs­pla­ner Lukas Wel­lauer auch in des­sen Vor­stand ver­tre­ten. Die zahl­rei­chen Rück­fra­gen und zustim­men­den Bemer­kun­gen auf das Refe­rat des Spurwechsel-Präsidenten zeig­ten, dass das Thema auch die Stadt­ber­ner EVP-Mitglieder bewegt.
Am Sams­tag­nach­mit­tag, 17. Sep­tem­ber fin­den auf der All­mend Füh­run­gen statt, auf denen die Pläne zum Autobahn-Ausbau und deren Fol­gen erläu­tert wer­den. Infos und ein Anmel­de­for­mu­lar sind auf spurwechsel-bern.ch auf­ge­schal­tet. Ein ursprüng­lich geplan­ter grös­se­rer Anlass (vgl. "EVP-Info") wurde von der Stadt nicht bewi­ligt.

 

An der Par­tei­ver­samm­lung wur­den auch die Paro­len für die städ­ti­schen Abstim­mun­gen vom 25. Sep­tem­ber gefasst. Nach der Vor­stel­lung der Sanie­rungs­pro­jekte für die Volks­schu­len Schwab­gut und Enge durch Par­tei­prä­si­den­tin und Stadt­rä­tin Bet­tina Jans-Troxler und einer kur­zen Dis­kus­sion wur­den beide Bau­kre­dite ein­stim­mig bewür­wor­tet und zur Annahme emp­foh­len.